Hier finden Sie aktuelle und interessante Informationen zum Thema Windkraft und Energiewende.

 

 

 

Windpark Weilrod: Erneut Rekordverlust !

 

2017 betrug der Verlust unglaubliche -568.000 Euro

Die Windkraftanlagen des „Windparks Weilrod“ liegen übrigens rund 200 m höher (auf ca. 460 – 495 m NHN) als unser wertvoller Alter Buchenwald (ca. 240 und 290 m NHN), der irrsinnigerweise als Vorranggebiet für die Windkraftindustrie festgelegt ist.

 

Link: Geschäftsbericht 2017

     

Krankmacher Windkraftanlagen

 

Bericht im Deutschlandfunk

Der Deutschlandfunk berichtet über die Gesundheitsrisiken durch die immer gigantischeren Windkraftanlagen.

 

Link zur Sendung: Windkraft: Bericht über Gesundheitsgefahren - Deutschlandfunk

Zitate:

 

Anwohner:

"Man wird wach von Ohrensausen, als wenn tausend Bienen in den Ohren 'rumsummen. Bis zu gravierenden Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen, Herzrasen, schwindelig, tagsüber auch. Gleichgewichtsstörungen. Man meint, man könne sich noch halten, und dann liegt man da."

 

Wissenschaftler:

"Der Infraschall ist etwas, der im Grunde genommen Auswirkungen auf das Gehirn hat, Auswirkungen auf das Sehen hat und, ganz offensichtlich, auch Auswirkungen auf das vegetative Nervensystem hat."

 

Bürgermeister eines Ortes über Investoren:

"Sie glauben nicht, mit welcher Aggressivität die Investoren vorgehen. Die hören nicht auf, definitiv
nicht, die rufen bei mir an, heute noch. Ich sage: das macht keinen Sinn, ich mache einen  Flächennutzungsplan, ihr werdet nicht .. Ist uns scheißegal, wir klagen, völlig scheißegal. Das ist aggressiv ohne Ende. Der Auslöser ist
Gier."

 

Hervorhebungen von uns

 

 

Schadwirkung von Tief- und Infraschall auf das Herz-Kreislauf-System

 

Alarmierende neue Forschungsergebnisse

 

1. Studie aus Deutschland: Schadwirkung von Infraschall auf den Herzmuskel

 

Bericht im SWR

 

Die Arbeitsgruppe „Infraschall“ der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Universitätsmedizin Mainz um Prof. Dr. Vahl forscht über die Beeinträchtigung des Herzmuskels durch Infraschall. Erste Ergebnisse zeigen eine deutliche Schadwirkung von Infraschall auf isolierte Herzmuskelfasern.

 

Prof. Dr. Vahl äußert sich in der „Allgemeinen Zeitung“ zu seinen Forschungsergebnissen:

Zum gegebenen Zeitpunkt kann man sicher sagen, daß Infraschall unter den Messbedingungen die vom isolierten Herzmuskel entwickelte Kraft vermindert, unter bestimmten Bedingungen geht bis zu 20 Prozent verloren. Die grundsätzliche Frage, ob der Infraschall Auswirkungen auf den Herzmuskel haben kann, ist damit beantwortet.”

 

Weitere Forschungen und Publikationen dazu sollen folgen.

 

Links:

SWR Aktuell vom 25.4.2018

Bericht der Allgemeinen Zeitung: Windkraft - Störsender fürs Herz

 

 

Bildquelle: Pixabay, Collage von uns

 

 

2. Studie aus Dänemark: Erhöhtes Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt durch tieffrequenten Schall von Windkraftanlagen

 

In einer dänischen Studie zeigten sich deutliche Hinweise, dass nächtlicher tieffrequenter Windradlärm, der in die Wohnung dringt, Schlaganfälle und Herzinfarkte auslösen kann.

 

Ein dänisches Forschungsteam hatte versucht herauszufinden, ob sich kurzzeitiger Windradlärm schädigend auf das Herz-Kreislauf-System auswirken kann. Dazu wurden - im Prinzip - alle Krankenhausaufenthalte und Todesfälle durch Schlaganfall und Myokardinfarkt der dänischen Bevölkerung zwischen 1982 und 2013 untersucht, bei denen die Patienten in einem zur Erkrankung signifkanten Zeitraum Windradlärm zwischen 10 – 10.000 Hz ausgesetzt waren. Dieser Windradlärm wurde retrospektiv anhand von – vereinfacht ausgedrückt – Daten zu Windradtypen, Wetter und weiteren Faktoren abgeschätzt. In der Studie wurde leider Infraschall im Bereich unter 10 Hz, wie er gerade von den neuen gigantischen Windkraftanlagen emittiert wird, nicht berücksichtigt.

 

Als besonders kritisch im Sinne einer konsistenten und deutlichen Risikoerhöhung erwies sich dabei nächtlicher tieffrequenter (10 – 160 Hz) Windradlärm, der in die Wohnung dringt. Zu den Resultaten bei Dezibelwerten über 15 db(A) schreiben die Autoren: „(…) higher risk estimates were consistently observed.“

 

 

 Erläuterung:

 

Die Autoren dieser Studie weisen darauf hin, dass sie nur Kurzzeitwirkungen untersuchten, teilweise nur sehr geringe Fallzahlen vorlagen, zudem keine Lärmmessungen erfolgt waren (nur modellierte Schätzungen)  und entscheidende Frequenzbereiche nicht berücksichtigt worden waren. Auch die Resultate zum tieffrequenten Lärm sind – aufgrund der geringen Fallzahlen - noch nicht endgültig statistisch valide abgesichert.

 

Seriöserweise weisen die Autoren deshalb abschließend darauf hin, dass diese Ergebnisse durch weitere Untersuchungen erhärtet werden müssen. 

 

„Finally, the main limitation of the study is that despite including all relevant cases in Denmark, statistical power was impaired by having relatively few cases with high WT noise exposure. As the number of highly exposed cases is likely to be low in all populations, more studies should be conducted to facilitate meta-analysis. In addition, laboratory or field studies with direct monitoring of cardiovascular parameters and noise exposure might be informative.“

 

Trotz all dieser Einschränkungen sind die bisherigen Ergebnisse dieser Studie aber bereits alarmierend: Sie ergeben deutliche Hinweise, dass nächtlicher tieffrequenter Windradlärm, der in die Wohnungen dringt, Myokardinfarkte oder Schlaganfälle auslösen kann.

 

 

 

Weitere Studien in Dänemark:

 

In Dänemark sind weitere Studien zu gesundheitlichen Langzeitwirkungen von Windradlärm in Bearbeitung. Es steht zu hoffen, dass diese nach guter wissenschaftlicher Praxis, seriös und unbeeinflusst von politischen Interessen, durchgeführt und ausgewertet werden.

 

 

Quelle: Poulsen, A.H. et al. (2018): Short-term nighttime wind turbine noise and cardiovascular events: A nationwide case-crossover study from Denmark. Environment International, 114, 160–166.

 

 

Hervorhebungen durch uns

 

 

Strom sparen mit Zwangsmaßnahmen?

 

Bericht der NZZ: Wollen wir so leben?

 

26.04.2018

 

Die Neue Zürcher Zeitung beschreibt das Neubauviertel „Green City“ in Zürich, das sich – nach Aussage des Projektträgers – „konsequent nach den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft richtet“ .

 

Das Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft ist, den Energieverbrauch pro Person auf 2000 Watt pro Stunde zu senken, d.h. auf 17.520 kWh (Kilowattstunden) pro Jahr und Person.

 

Mit welchen Zwangsmaßnahmen das erreicht werden kann, beschreiben zwei Artikel in der NZZ. Mit einer berechtigten Frage: „Wollen wir so leben?“

 

Links:

https://www.nzz.ch/feuilleton/wollen-wir-so-leben-ld.1378068

https://www.nzz.ch/zuerich/wie-zwei-familien-in-einem-2000-watt-quartier-leben-ld.1364068

 

Bildquelle: Pixabay, Collage mit Text von uns

Zitate aus den Artikeln:

 

„Damit sich Greencity (…) «2000-Watt-Areal» nennen darf, wurden weitere Vorkehrungen getroffen, die die Mündigkeit des Individuums tatsächlich grundsätzlich infrage stellen. Es gibt bei einer Genossenschaft etwa «mietvertragliche Verpflichtungen», die dem Bewohner vorschreiben, welche Haushaltsgeräte er benutzen soll und wie er seine Wohnung einzurichten hat.“

 

Verboten im eigenen Haushalt sind Waschmaschinen und Tumbler. Ausserdem muss der Mieter damit «einverstanden» sein, «dass sämtliche Verbrauchsdaten anonymisiert erfasst werden».“

 

„Jeder Bewohner hat Zugang zu einer App, auf der er den eigenen Energieverbrauch nachvollziehen kann. Da solche technischen Innovationen bis jetzt im Alltag fehlen, könnte man diese App sogar als eine willkommene Einladung verstehen, sein zunehmend schlechtes Gewissen gegenüber dem schönen Planeten einfach damit zu beruhigen, dass man sein Stromverbrauchsverhalten besser kennenlernt. Nur fragt man sich, warum die App in der Greencity auch noch die Zahlen der Nachbarn aufs Handy spielen muss.“

 

Hervorhebungen durch uns

 

Lebensgefahr: Rotoren von neuer Enercon E115-Windkraftanlage völlig zerfetzt

 

Neue, gerade erst errichtete Enercon E 115-Windkraftanlage im Kreis Paderborn havariert.

10.03.2018

 

Den Bau solcher gigantischen, über 200 m hohen Windkraftanlagen vom Typ E115 plant die Enercon GmbH auch in unserem Buchenwald!

Nach Angaben der Presse und der Bürgerinitiative „Gegenwind Borchen“ wurden zwei Rotoren völlig zerfetzt. Nach Augenzeugenberichten und Fotos seien die Teile über 500 m weit geflogen.

 

Die Ursache der Havarie sei noch unklar.

 

Aus Sicherheitsgründen sei der Bereich um die Unglücksstelle in einem Radius von 500 Metern abgesperrt worden.

 

Der Bürgermeister der betroffenen Gemeinde Borchen fordert:

 

„Bis zur Klärung der Unfallursache und wegen der offensichtlichen Gefahr fordere ich den sofortigen Baustopp an den Anlagen. Darüber hinaus muss der Betrieb mindestens gleicher Anlagen eingestellt werden.“

Zum Größenvergleich: Mensch - Rotorblatt einer E115

Unser Stromnetz ist gefährlich instabil geworden - Die Gefahr von Zwangsabschaltungen und Blackout steigt!

 

Verbrauchern droht die Zwangsabschaltung innerhalb von 12 Minuten

 

  • Die Energieerzeugung von Wind- und Solarkraftwerken ist leider stark schwankend und witterungsempfindlich. Sie erzeugen praktisch nur zu nicht voraussehbaren Zeiten zufällige Mengen Strom.

 

  • Trotzdem genießt Wind- und Sonnenstrom im deutschen Stromnetz ein einmalig lukratives Privileg: Alles was an Strom „erneuerbar“ produziert wird, müssen die Netzbetreiber vergütungspflichtig abnehmen. Selbst wenn es punktuell erheblich zu viel ist! Dafür wird am anderen Ende Strom „verklappt“. Und für diese Fehlentwicklung müssen wir zahlen, die Verbraucher.

 

  • Durch die rasch steigende Zahl von Wind- und Solarkraftwerken wird die Stromerzeugung immer unberechenbarer und die Netzstabilität zunehmend gefährdet.

 

  • Die Gefahr von großflächigen Blackouts und die Wahrscheinlichkeit von Zwangsmaßnahmen zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität steigen dramatisch.

 

 

Die Wetzlarer Neue Zeitung schreibt in einem Bericht 1:

 

„Die Herausforderung: Stromerzeugung und Verbrauch müssen sich stets die Waage halten. Die Stromproduktion von (konventionellen, Anm. des Verf.) Kraftwerken ist stabil und steuerbar – mit ihnen lässt sich die Erzeugung an den Verbrauch anpassen. Wind und Sonnenschein dagegen schwanken – und lassen sich schlecht vorhersagen.

 

Weichen Erzeugung und Verbrauch zu stark voneinander ab, gehen Umspannwerke vom Netz, es kommt zum Stromausfall. Passieren kann das beispielsweise an windigen Sonntagen im August. Die Industrie ruht, Verbraucher sind im Urlaub, aber die Ökostromanlagen produzieren massig Strom. Die Folge: Unterlast. Das Gegenteil, die Überlast, droht an Montagen der kalten und trüben Jahreszeit: Die Industrie brummt, die Menschen heizen, aber Wind und Sonne fallen aus.“

 

Zwangsabschaltung zur Netzstabilisierung

 

 Bei Unterlast oder Stromengpässen müssen die Netzbetreiber also gegensteuern, um das Netz stabil zu halten. Diese Eingriffe müssen unverzüglich vonstattengehen und sind teilweise mit Zwangsmaßnahmen verbunden („Lastabwurf“).

 

 „Im Falle eines Engpasses gilt es, Last abzuschalten; die Last, das sind die Verbraucher.“

„Die vorgeschriebene Reaktionszeit ist kurz. Ab Februar 2019 müssen Verteilnetzbetreiber wie die EnergieNetz Mitte im Notfall auf Zuruf innerhalb von zwölf Minuten Verbraucher vom Netz nehmen. (…) Generell gelte Diskriminierungsfreiheit. Soll heißen: Es kann jeden treffen.“

 

Das heißt, die Zwangsabschaltung kann jeden einzelnen Privathaushalt unvermittelt treffen, aber durchaus auch Altenpflegeheime, Kindergärten, Schulen usw.

 

 

Sind wir auf dem Weg in eine Zwangs- und Mangelbewirtschaftung der Stromversorgung?

 

Besonders hellhörig sollte man werden, wenn z.B. das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie2 schreibt:

 

„Außerdem gibt es derzeit noch zu wenige Stromverbraucher, die ihren Verbrauch zeitlich anpassen und Strom genau dann verstärkt nachfragen, wenn gerade viel ins Netz eingespeist wird. Deshalb muss die Flexibilisierung weiter vorangetrieben werden.“

 

Das  klingt schon fast wie eine Drohung!

 

Ist diese „Flexibilisierung“ vielleicht eine verharmlosende Umschreibung für Zwangsmaßnahmen?

 

Denn was unternimmt man denn, wenn der Verbraucher seinen Verbrauch nicht „zeitlich anpassen“ will, oder es auch gar nicht kann?

Wenn er also nicht, beispielsweise, um 2.00 Uhr nachts die Babynahrung zubereiten, lebenswichtige medizinische Geräte anschalten, heiß duschen oder Wäsche waschen kann?

 

Wollen wir wirklich versorgungstechnisch abrutschen in ein  Zwangssystem wie in manch armen oder diktatorisch geführten Ländern?

 

Wofür eigentlich?

 

Diese verkorkste und zielwidrige Energiepolitik hat in Wahrheit keinerlei Nutzen für die Bürger und die Natur oder für die Rettung der Welt.

 

Im Gegenteil: 

Deutschlands Ausstoß an Treibhausgasen wird trotz 28.000 Windrädern immer höher. Die Strompreise steigen seit 10 Jahren immens, unsere Lebensqualität und Versorgungssicherheit wird gefährdet, unsere Natur sinnlos zerstört.

 

Es profitieren nur die Windkraftindustrie und die Projektvermittler dieser Umwelt fressenden Windkraftanlagen.

 

Es wird höchste Zeit für eine durchdachte, ökologische und umweltschonende Energiepolitik - ohne Ideologie und Scheuklappen, aber mit Sachverstand!

 

 

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1 Die Zitate finden Sie hier: mittelhessen.de - Trocknen gegen den Blackout

2 BMWI - Newsletter: Energiewende direkt

 

Physik: Note 6   - Annalena setzen!

 

Unglaubliches von der Parteivorsitzenden der Grünen,

Annalena Baerbock

 

Es ist kaum zu glauben und nur schwer zu ertragen, was die Parteivorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock, im Deutschlandfunk erzählt hat:

 

 „An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet. Ich habe irgendwie keine wirkliche Lust, mir gerade mit den politischen Akteuren, die das besser wissen, zu sagen, das kann nicht funktionieren.“  1

 

Link:

http://www.deutschlandfunk.de/kandidatin-fuer-den-parteivorsitz-der-gruenen-ich-bin.868.de.html?dram:article_id=408793

 

 

Nach Annalena Baerbock fungiert also das Stromnetz als Speicher?

Das ist schlichtweg Nonsens!

 

Meint Frau Baerbock, immerhin Sprecherin für Klimapolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des deutschen Bundestages 2, das tatsächlich ernst? Glaubt sie diesen Unsinn wirklich selbst oder will sie uns bloß für dumm verkaufen?

 

1 Hervorhebung von uns

2 ausweislich ihrer Homepage vom 03.02.2018: http://www.annalena-baerbock.de/aemter-und-ausschuesse/

 

Zitat aus dem Interview mit dem Deutschlandfunk vom 21.01.2018

Der Gedanke, dass der radikale Umbau unseres Energieversorgungssystems innerhalb einer angeblich alternativlosen Energiewende – mit den ihr eigenen Auswüchsen eines exzessiven Windkraftausbaus -  von Politikern vorangetrieben werden könnte, die über die Funktionsweise dieses komplexen Systems wenig oder gar nicht Bescheid wissen, ist geradezu beängstigend.

 

 

Wir fordern daher:

Endlich eine Energiepolitik mit echtem Sachverstand! Denn die Physik lässt sich nun mal weder betrügen noch verbiegen.

 

Wir fordern außerdem:

Schluss mit dem aus dem Ruder gelaufenen, maßlosen Ausbau der Windkraft auf Kosten von Mensch und Natur!

 

Ergänzende physikalische Erläuterungen:

 

Das Stromnetz gleicht einem Wasserleitungsnetz. Elektrische Energie muss in immer genau dem Moment erzeugt werden, in dem sie gebraucht und verbraucht wird. Und der Logik folgend, muss auch umgekehrt die einmal erzeugte Energie in Echtzeit aus dem Netz entnommen werden, sobald sie eingespeist wurde.

 

Das heißt, wenn Kraftwerke zur gleichen Zeit mehr Energie erzeugen, als gerade verbraucht wird, so kann diese Energie nicht im Netz verbleiben und dort etwa als elektrische Ladung gespeichert werden - nicht einmal für wenige Sekunden! Die grundsätzlich technisch erforderliche kapazitive Wirkung des Netzes ist lediglich ein unverzichtbarer Belastungsindikator für das Netz zur Steuerung der erforderlichen Einspeiseleistung. Wird die kapazitive Wirkung tatsächlich als Sekunden-Puffer missbraucht, so geht die kapazitive Wirkung sofort zugunsten einer induktiven Wirkung unter. Unter induktiver Eigenschaft wirkt das Netz dagegen insgesamt als Heizwendel und erhitzt sich. Es speichert dann in der Tat etwas, aber etwas was niemand dort gebrauchen kann, nämlich Wärme. Je wärmer, desto höher sind die Übertragungsverluste und desto schneller erfolgt die Alterung der Netzleitungen. Damit wird klar, dass die Behauptung, das Netz würde als Speicher fungieren, von einem eklatantem technischen Unverständnis zeugt.

 

Wir wünschen allen Freunden, Mitstreitern und Unterstützern und allen Lesern unserer Webseite Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr 2018.

 

Hoffen wir, dass das Jahr 2018 ein erfolgreiches und gutes Jahr für den Schutz der Menschen und der Natur wird. Hoffen wir auf Vernunft in der Energiepolitik und auf den Erhalt unserer wunderschönen und ökologisch wertvollen Buchenwälder.

 

 

Windradbau im Alten Buchenwald: Gefahr für das Trink- und Mineralwasser?

 

Aktueller Bericht des Weilburger Tageblatts

28. Oktober 2017

Das Weilburger Tageblatt berichtet über den aktuellen Stand des Antrags der Enercon zum Bau von zwei Windkraftanlagen im Löhnberger Teil des Alten Buchenwaldes, Gemarkung Selters (VRG WE 2145).

 

Windräder im Wald - Gefahr für unser Wasser

Aus dem Bericht des Weilburger Tageblatts:

 

„Nach Angaben des RP liegt der Standort einer der beiden Anlagen innerhalb der Zone III des Wasserschutzgebietes für den Tiefbrunnen Selters der Gemeinde und etwa 800 bis 900 Meter von zwei genutzten Mineralwasserbrunnen entfernt.“

 

Baugrunduntersuchungen - also Tiefbohrungen - seien notwendig, um zu „klären, ob der Bau der Anlagen Auswirkungen auf Wasseranlagen haben wird“.  

                                                                            

Die Entscheidung, ob eine Ausnahmegenehmigung für solche Bohrungen im Wasserschutzgebiet erteilt wird, stehe aber noch aus.

 

„Grundsätzlich können insbesondere während der Bauzeit durch Bodeneingriffe Gefährdungen für genutzte Wassergewinnungsanlagen bestehen“, wird die Genehmigungsbehörde RP Gießen zitiert.

 

Link: Weilburger Tageblatt: Baugrund wird geprüft

 

Hintergrundinfo zu diesem Thema:

 

Für die Gemeinden Weilburg, Leun und Löhnberg sind innerhalb des VRG 2145 bzw. unmittelbar daran angrenzend Trinkwasserschutzgebiete der Zonen II, III/IIIA, Gewinnungsanlagen mit Brunnen sowie Heilquellenschutzgebiete der Zone III bestandskräftig ausgewiesen.

 

Der überwiegende Teil des VRG 2145 ist außerdem Vorbehaltsgebiet für den Grundwasserschutz (Regionalplan Mittelhessen). Der Regionalplantext  schreibt dem Gebiet eine hohe Verschmutzungsempfindlichkeit des Grundwassers zu.

 

In diesen Gebieten mit besonderer Schutzbedürftigkeit des Grundwassers soll bei allen Abwägungen den Belangen des Grundwasserschutzes ein besonderes Gewicht beigemessen werden.

 

Beim Bau von Windkraftanlagen finden in teils gravierender Weise Eingriffe in die Bodenstruktur statt.

 

 

Gefahren für das Grundwasser durch Windkraftanlagen:

 

  • Ca. 2000 – 2400 l wassergefährdende Flüssigkeiten pro WKA, u.a. giftige Hydrauliköle und Kühlflüssigkeiten
  • Schadstoffausschwemmung - u.a. Schwermetalle im Beton wie Arsen, Zink, Chrom (Chromat VI), Cadmium, Quecksilber und Vanadium -, besonders im sauren Waldboden
  • Schadstoffeintrag durch neue Wasserwegsamkeiten, gerade im zerklüfteten ehemaligen Bergbaugebiet
  • Schadstoffeintrag durch Rüttelstopfverdichtung in wasserführende Schichten
  • Drainagewirkung der umfangreichen Zuwegungen

 

 

Ein Bau von Windindustrieanlagen im Alten Buchenwald

ist unverantwortlich!

 

 

Bildergalerie:

Einige Bilder vom Bau von Windkraftanlagen

Bilder: BI Münstertal, Vernunftkraft, BI Soonwald, BI Schwarzenberg-Weißenberg

 

800.000 Euro Defizit für kommunale Windkraftanlage im Odenwald

 

Wenig Wind, viel Verlust.

25. Oktober 2017

Das kommunale Windrad bei Lützelbach - auf ca. 400 m Höhe - fährt laut Pressebericht des "Echo online" einen deutlichen Verlust ein.

 

„Unser Standort schneidet nicht so gut ab, wie es in den Gutachten damals stand“, so wird Bürgermeister Uwe Olt (SPD) zitiert.

 

Der Wind würde nicht so stark und nicht so oft blasen wie bei der Projektierung erhofft.

 

Die Verluste aufgrund der schlechten Windhöffigkeit betrugen 2014 155.000 Euro, 2015 90.000 Euro und 2016 150.000 Euro.

 

Link: Artikel des Echo Online

 

 

Nur zwölf Minuten bleiben bis zur Stromabschaltung

 

Gefahr der Zwangsabschaltungen wächst durch die Energiewende

9. Juni 2017

Die Wetzlarer Neue Zeitung schreibt:

„Durch immer mehr Wind- und Solaranlagen gerät die Stabilität der Stromnetze in Gefahr. Um den großen Blackout zu verhindern, sind Netzbetreiber wie Enwag verpflichtet, einzelne Verbraucher oder ganze Stadtteile abzuschalten. 12 Minuten Reaktionszeit bleiben ihnen dafür.“

 

Zitate:

 

„Die Stromproduktion der Erneuerbaren unterliegt starken Schwankungen und ist – anders als bei Kraftwerken – nicht steuerbar. Überlast und Unterlast bedrohen die Stabilität der Netze. Mit der fortschreitenden Energiewende und Abschaltung aller Atomkraftwerke bis 2021 wächst die

Wahrscheinlichkeit gigantischer Stromausfälle.“

 

„Wenn von „oben“ die Aufforderung zur Abschaltung per E-Mail kommt, bleibt den lokalen Netzbetreibern wie Enwag wenig Zeit“

 

„An eine Vorwarnung der betroffenen Kunden sei in der Kürze der Zeit nicht zu denken.“

 

„Dem Energiewirtschaftsgesetz zufolge sind alle Kunden gleich, die Abschaltungen

müssen „diskriminierungsfrei“ erfolgen. Sensible Kunden gibt es nicht, wenn abgeschaltet

wird, kann es auch Krankenhäuser, Feuerwehr oder Polizei treffen.

 

Nicht nur ihnen, auch Industrieunternehmen, Arztpraxen, Gewerbe und stark von

Strom abhängigen Haushaltskunden empfiehlt der Enwag-Chef, Vorkehrungen für

die Bewältigung des Stromausfalls zu treffen. Denn Schadensersatzansprüche schließe

das Gesetz aus, alle Kosten, ganz gleich welcher Höhe, bleiben am Verbraucher

hängen.“

 

Link: Zwölf-Minuten-bleiben-bis-zum-Stromausfall

 

Windpark Weilrod: Erneut beträchtliche Verluste

 

2016 betrug der Verlust vor Steuern immense 625.000 Euro

Mai 2017

Der Windpark Weilrod hat 2016 einen Verlust in Höhe von 625.000 EUR vor Steuern eingefahren. Bereits 2015, dem Jahr der Übernahme, war ein satter Verlust entstanden. Dieser betrug 500.000 EUR vor Steuern.

 

Bemerkenswert:

Die Windkraftanlagen des „Windparks Weilrod“ liegen rund 200 m höher (auf ca. 460 – 495 m NHN) als die beantragten Löhnberger Windkraftanlagen im Alten Buchenwald (ca. 240 und 290 m NHN)!

 

Link: Geschäftsbericht 2016 ABO Invest

 

"Windräder im Wald? Nur über meine Leiche!"

 

Bürgermeister wehrt sich gegen Windkraftanlagen im Wald

17. Mai 2017

Nicht nur immer mehr Bürger, sondern auch immer mehr Politiker wehren sich gegen den Bau von ökologisch widersinnigen Windkraftanlagen im Wald.

 

Zitat aus dem Artikel der Wetterauer Zeitung:

 

"Das sensible Ökosystem Wald »massiv zu stören, um Windenergieanlagen zu installieren, bedeutet, einen größeren Schaden anzurichten, als die Erzeugung von erneuerbaren Energien wieder aufwiegen könnte«, kritisierte Mogk."

 

Link: Bericht der Wetterauer Zeitung

 

Windräder: Tödliche Gefahr für Rotmilane

 

Erschreckende aktuelle Berichte aus den Medien

Mai 2017

- Immer wieder werden Rotmilane Opfer von Windrädern. 

- Rotmilanhorst zerstört. Staatsanwaltschaft ermittelt.

- Brutplatz mit Stöcken attackiert.

 

Diese und weitere Pressemeldungen finden Sie unter folgenden Links:

 

 

 

Was wäre, wenn wir alle elektrisch fahren würden?

 

Ein Beitrag aus der Wissenschaftszeitschrift "Spektrum"

März 2017

Der Diplom-Physiker und Kabarettist Vince Ebert über eine unausgegorene politische Idee.

Eine Betrachtung, die amüsant und gleichzeitig informativ ist.

 

Zitate:

 

"Wäre es nicht schön, wenn wir abgasfrei mobil wären? Ist das in Zukunft möglich? Und müssen wir dann auf das Saarland verzichten?"

 

„Auch einige Politiker sind vom Elektroauto so begeistert, dass sie sogar ab 2030 die schmutzigen Benzin- und Dieselmotoren ganz verbieten möchten. Doch löst das Elektroauto wirklich unsere Energie- und Umweltprobleme?“

 

Link: Was wäre, wenn wir alle elektrisch fahren würden?

 

 

Die Energiewende in Deutschland:

"Keine Erfolgsgeschichte"

 

Ein Blick von außen auf die Energiepolitik in Deutschland

4.5.2017

Was sagt eigentlich das europäische Ausland zu Deutschlands „Energiewende“?

 

Eine der renommiertesten und seriösesten europäischen Zeitungen, die „Neue Zürcher Zeitung“, schreibt über die Energiewende in Deutschland.

 

Zitate:

 

„Deutschland hat die Energiewende erfunden. Eine Erfolgsgeschichte ist sie aber nicht: Die Haushalte bezahlen nirgends so viel für Strom wie hier. Dem Klima geholfen hat das bisher wenig. Kollateralschäden gibt es zudem in den Nachbarländern.“

 

„Die deutsche Regierung hat die Energiewende zwar bestellt, aber zahlen dürfen sie die Konsumenten.“

 

"Klimaziele verpasst. Was bringen die vielen Milliarden nun aber der Umwelt? Die enttäuschende Antwort lautet: herzlich wenig."

 

Link: Energiepolitik - Das falsche Vorbild Deutschland

 

Gericht stoppt Bau von Windkraftanlagen:

 

Der Sicherheitsabstand von 1500 m zu Brutstätten des seltenen und gefährdeten Rotmilans hätte eingehalten werden müssen.

26.4.2017

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Bauarbeiten für drei 200 m hohe Windkraftanlagen im Siegerland aus Naturschutzgründen gestoppt.

 

Der WDR berichtet:

 

"Die Genehmigung des Windparks Knippen bei Freudenberg verletzt Naturschutzrecht: Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Baustelle im Eilverfahren stillgelegt."

 

"Das OVG bemängelt, dass ein in der Nähe gelegenes Vogelschutzgebiet bei einer Prüfung im Vorfeld nicht berücksichtigt worden sei. So hätte ein Abstand von 1.500 Metern zu Brutstätten der Rotmilane, einer seltenen Greifvogelart, eingehalten werden müssen."

 

Link: Bericht des WDR

 

 

Windkraftanlagen Grünberg -  Oberhessen-Jäger tief besorgt:

 

"Das Ausmaß der Zerstörungen hat unsere Prognosen noch um einiges übertroffen."

25.4.2017

Auch im Nachbarkreis werden Wälder für Windkraftanlagen zerstört.

Aber auch dort wird der Widerstand gegen die Naturzerstörung immer stärker:

 

Die Gießener Allgemeine berichtet über die Rodungen und Bauarbeiten für drei Windkraftanlagen im Wald zwischen Grünberg und Weickartshain:

 

"»Der Natur- und Artenschutz wurde hier regelrecht ausgehebelt«, sagte der Chef der Jägervereinigung." (...)

 

"Riesige Lücken haben sich im früher dichten Wald aufgetan..."

 

Link: Oberhessen-Jäger tief besorgt

 

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