Hier finden Sie aktuelle und interessante Informationen zum Thema Windkraft und Energiewende,

sowie aktuelle Informationen zu den geplanten Windkraftanlagen im Buchenwald zwischen Leun, Braunfels, Weilburg und Löhnberg.

 

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Windmessgerät inmitten des Alten Buchenwaldes aufgestellt, am geplanten Standort der Enercon-Windkraftanlage „Löhnberg 1“

 

Es wird ernst!

 

Diesen Trailer fotografierten wir Ende Mai. In derartigen Containern befindet sich für gewöhnlich ein Windmessgerät, das Windgeschwindigkeiten mittels Lasertechnik misst („LiDAR“).

 

Der Anhänger steht im Selterser Wald, auf einer kleinen Lichtung in der Nähe des geplanten Standorts der von der Enercon GmbH beantragten Windkraftanlage „Löhnberg 1“.

Juni 2017

Die WKAs „Löhnberg 1“ und „Löhnberg 2“ sollen mitten im ökologisch höchst wertvollen Alten Buchenwald gebaut werden, direkt an den Gemarkungsgrenzen von Tiefenbach, Selters und Biskirchen und in unmittelbarer Nähe zum „Steinzler Hof“ sowie zur Lahn.

Nun erfolgt anscheinend eine Windmessung.

 

 

Wir meinen:

Betrachtet man Betriebsergebnisse anderer Windkraftanlagen, die auf gleich niedrigem Niveau gelegen sind (nur 250 – 290 Höhenmeter),  so ist es kaum vorstellbar, dass die Löhnberger Anlagen mit Gewinn betrieben werden können - nicht einmal unter Berücksichtigung der immensen EEG-Subventionen. Siehe dazu auch Seite Zusammenfassung, Punkt 3

 

Fest steht jedenfalls schon jetzt:

 

Die Anwohner, die Natur und auch das Klima werden auf keinen Fall gewinnen, sondern die klaren Verlierer sein!

 

Denn:

  • Wir leben in einer windarmen Tallage. Für Windkraft ist dieser Standort denkbar ungeeignet.
  • Neueste Forschungsergebnisse weisen auf teils massive Gesundheitsgefahren für eine erhebliche Zahl von Anwohnern durch von den gigantischen Windkraftanlagen ausgestrahlten Infraschall, Körper- und Tiefschall hin!
  • Die geplante gewaltige Zerstörung unseres CO2-speichernden Klimaschutzwaldes ist ökologischer Schwachsinn! Außerdem ist die Zerstörung über hunderte Jahre nicht wiedergutzumachen und daher besonders unseren Kindern und Enkeln gegenüber unverantwortlich!
  • Mega-Windkraftanlagen in Wäldern gefährden und töten eine exorbitante Zahl seltener Tiere wie Rotmilan, Schwarzstorch, Mäusebussard und Fledermäuse!
  • Unser Trinkwasser und unsere Mineralquellen werden durch die Mega-Windkraftanlagen im Wald gefährdet! (Gefahren: Ca. 2000 – 2400 l wassergefährdende Flüssigkeiten pro WKA,  Schadstoffausschwemmung, Schwermetalle im Beton, giftige Hydrauliköle und Kühlflüssigkeiten, neue Wasserwegsamkeiten, Schadstoffeintrag durch Rüttelstopfverdichtung in wasserführende Schichten)

 

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Nur zwölf Minuten bleiben bis zur Stromabschaltung

 

Gefahr der Zwangsabschaltungen wächst durch die Energiewende

9. Juni 2017

Die Wetzlarer Neue Zeitung schreibt:

„Durch immer mehr Wind- und Solaranlagen gerät die Stabilität der Stromnetze in Gefahr. Um den großen Blackout zu verhindern, sind Netzbetreiber wie Enwag verpflichtet, einzelne Verbraucher oder ganze Stadtteile abzuschalten. 12 Minuten Reaktionszeit bleiben ihnen dafür.“

 

Zitate:

 

„Die Stromproduktion der Erneuerbaren unterliegt starken Schwankungen und ist – anders als bei Kraftwerken – nicht steuerbar. Überlast und Unterlast bedrohen die Stabilität der Netze. Mit der fortschreitenden Energiewende und Abschaltung aller Atomkraftwerke bis 2021 wächst die

Wahrscheinlichkeit gigantischer Stromausfälle.“

 

„Wenn von „oben“ die Aufforderung zur Abschaltung per E-Mail kommt, bleibt den lokalen Netzbetreibern wie Enwag wenig Zeit“

 

„An eine Vorwarnung der betroffenen Kunden sei in der Kürze der Zeit nicht zu denken.“

 

„Dem Energiewirtschaftsgesetz zufolge sind alle Kunden gleich, die Abschaltungen

müssen „diskriminierungsfrei“ erfolgen. Sensible Kunden gibt es nicht, wenn abgeschaltet

wird, kann es auch Krankenhäuser, Feuerwehr oder Polizei treffen.

 

Nicht nur ihnen, auch Industrieunternehmen, Arztpraxen, Gewerbe und stark von

Strom abhängigen Haushaltskunden empfiehlt der Enwag-Chef, Vorkehrungen für

die Bewältigung des Stromausfalls zu treffen. Denn Schadensersatzansprüche schließe

das Gesetz aus, alle Kosten, ganz gleich welcher Höhe, bleiben am Verbraucher

hängen.“

 

Link: Zwölf-Minuten-bleiben-bis-zum-Stromausfall

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Windpark Weilrod: Erneut beträchtliche Verluste

 

2016 betrug der Verlust vor Steuern immense 625.000 Euro

Mai 2017

Der Windpark Weilrod hat 2016 einen Verlust in Höhe von 625.000 EUR vor Steuern eingefahren. Bereits 2015, dem Jahr der Übernahme, war ein satter Verlust entstanden. Dieser betrug 500.000 EUR vor Steuern.

 

Bemerkenswert:

Die Windkraftanlagen des „Windparks Weilrod“ liegen rund 200 m höher (auf ca. 460 – 495 m NHN) als die beantragten Löhnberger Windkraftanlagen im Alten Buchenwald (ca. 240 und 290 m NHN)!

 

Link: Geschäftsbericht 2016 ABO Invest

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"Windräder im Wald? Nur über meine Leiche!"

 

Bürgermeister wehrt sich gegen Windkraftanlagen im Wald

17. Mai 2017

Nicht nur immer mehr Bürger, sondern auch immer mehr Politiker wehren sich gegen den Bau von ökologisch widersinnigen Windkraftanlagen im Wald.

 

Zitat aus dem Artikel der Wetterauer Zeitung:

 

"Das sensible Ökosystem Wald »massiv zu stören, um Windenergieanlagen zu installieren, bedeutet, einen größeren Schaden anzurichten, als die Erzeugung von erneuerbaren Energien wieder aufwiegen könnte«, kritisierte Mogk."

 

Link: Bericht der Wetterauer Zeitung

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Windräder: Tödliche Gefahr für Rotmilane

 

Erschreckende aktuelle Berichte aus den Medien

Mai 2017

- Immer wieder werden Rotmilane Opfer von Windrädern. 

- Rotmilanhorst zerstört. Staatsanwaltschaft ermittelt.

- Brutplatz mit Stöcken attackiert.

 

Diese und weitere Pressemeldungen finden Sie unter folgenden Links:

 

 

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Was wäre, wenn wir alle elektrisch fahren würden?

 

Ein Beitrag aus der Wissenschaftszeitschrift "Spektrum"

März 2017

Der Diplom-Physiker und Kabarettist Vince Ebert über eine unausgegorene politische Idee.

Eine Betrachtung, die amüsant und gleichzeitig informativ ist.

 

Zitate:

 

"Wäre es nicht schön, wenn wir abgasfrei mobil wären? Ist das in Zukunft möglich? Und müssen wir dann auf das Saarland verzichten?"

 

„Auch einige Politiker sind vom Elektroauto so begeistert, dass sie sogar ab 2030 die schmutzigen Benzin- und Dieselmotoren ganz verbieten möchten. Doch löst das Elektroauto wirklich unsere Energie- und Umweltprobleme?“

 

Link: Was wäre, wenn wir alle elektrisch fahren würden?

 

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Die Energiewende in Deutschland:

"Keine Erfolgsgeschichte"

 

Ein Blick von außen auf die Energiepolitik in Deutschland

4.5.2017

Was sagt eigentlich das europäische Ausland zu Deutschlands „Energiewende“?

 

Eine der renommiertesten und seriösesten europäischen Zeitungen, die „Neue Zürcher Zeitung“, schreibt über die Energiewende in Deutschland.

 

Zitate:

 

„Deutschland hat die Energiewende erfunden. Eine Erfolgsgeschichte ist sie aber nicht: Die Haushalte bezahlen nirgends so viel für Strom wie hier. Dem Klima geholfen hat das bisher wenig. Kollateralschäden gibt es zudem in den Nachbarländern.“

 

„Die deutsche Regierung hat die Energiewende zwar bestellt, aber zahlen dürfen sie die Konsumenten.“

 

"Klimaziele verpasst. Was bringen die vielen Milliarden nun aber der Umwelt? Die enttäuschende Antwort lautet: herzlich wenig."

 

Link: Energiepolitik - Das falsche Vorbild Deutschland

 

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Gericht stoppt Bau von Windkraftanlagen:

 

Der Sicherheitsabstand von 1500 m zu Brutstätten des seltenen und gefährdeten Rotmilans hätte eingehalten werden müssen.

26.4.2017

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Bauarbeiten für drei 200 m hohe Windkraftanlagen im Siegerland aus Naturschutzgründen gestoppt.

 

Der WDR berichtet:

 

"Die Genehmigung des Windparks Knippen bei Freudenberg verletzt Naturschutzrecht: Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Baustelle im Eilverfahren stillgelegt."

 

"Das OVG bemängelt, dass ein in der Nähe gelegenes Vogelschutzgebiet bei einer Prüfung im Vorfeld nicht berücksichtigt worden sei. So hätte ein Abstand von 1.500 Metern zu Brutstätten der Rotmilane, einer seltenen Greifvogelart, eingehalten werden müssen."

 

Link: Bericht des WDR

 

 

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Windkraftanlagen Grünberg -  Oberhessen-Jäger tief besorgt:

 

"Das Ausmaß der Zerstörungen hat unsere Prognosen noch um einiges übertroffen."

25.4.2017

Auch im Nachbarkreis werden Wälder für Windkraftanlagen zerstört.

Aber auch dort wird der Widerstand gegen die Naturzerstörung immer stärker:

 

Die Gießener Allgemeine berichtet über die Rodungen und Bauarbeiten für drei Windkraftanlagen im Wald zwischen Grünberg und Weickartshain:

 

"»Der Natur- und Artenschutz wurde hier regelrecht ausgehebelt«, sagte der Chef der Jägervereinigung." (...)

 

"Riesige Lücken haben sich im früher dichten Wald aufgetan..."

 

Link: Oberhessen-Jäger tief besorgt

 

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